Eröffnung mit Performance am 16.12.2011 um 20 Uhr

Ausstellung bis 6.1.2012

White Christmas with the Beatles

eine Ausstellung mit Arbeiten von Nora Below-Marion Bösen-Elke Graalfs-Manfred Kirschner-Astrid Küver-Andreas Kotulla-Jörg Lange-Frank Schoppmeier-Veronika Schumacher-Line Wasner- Sabine Wewer, Ole Wulfers und weiteren

Der Krieg der Äpfel ist vorbei. Schon im letzten Jahr einigten sich endgültig, die jahrzehntelang im Rechtsstreit liegenden Parteien Apple Records, die Plattenfirma der Beatles mit Apple Inc. dem daraus inspirierten Computergiganten.  Apple Inc. versicherte seinerzeit  keine Musik oder künstlerische Inhalte unter diesem Firmennamen zu vertreiben.  Doch die Veränderungen die der große Apfel entwarf,  wurden umfassender als damals angenommen. Die Regelung und ihr dauernder Bruch unterstützte nun  jene, schon in Zeiten allgemeiner  Abrufbarkeit und Zugriffs, einzigartige Lücke samt Phänomen:  Die Beatles und ihre Musik waren bisher nicht auf I-Tunes zu finden.
Nachdem nun auch diese Leerstelle friedlich gefüllt wurde, freuen wir uns erstmals und speziell zu Weihnachten, künstlerische Arbeiten zu den Beatles in der Galerie Crystal Ball zu präsentieren.

Sonnabend, 10. Dezember um 20:15

Eröffnung Pension Berlin Frank Schoppmeier

Pension Berlin Frank Schoppmeier Foto Maria Wohllaib

Pension Berlin, Frank Schoppmeier, Foto: Maria Wohllaib

Frank Schoppmeier arbeitete in diesem Jahr an der Pension Berlin. Am Sonnabend dem 10. Dezember feiern wir die offizielle Eröffnung der Pension mit zwei Ausstellungen: dem Bilderladen von Annette Stemmann und Diskosee von Manfred Kirschner. Die wunderbare Miss Laura Bean spielt zu diesem Anlaß ein exklusives Swing Set!

Buchungen der originär gestalteten Zimmer können über die website  www.pensionberlin.biz  bzw. pension@berlin.de aufgegeben werden. Die Pension befindet sich schräg gegenüber der Galerie Crystal Ball in der Schönleinstraße 33.

 Pension Berlin  Frank Schoppmeier

Filmabend am Fr. 2. März um 19 Uhr

Im Andenken an den 2010 verstorbenen Freund und Künstler Florian Pauly, alias Flowrian zeigen wir am Freitag den 2. März eine Dokumentation seiner gleichnamigen Performance, die er 2007  in der Galerie Crystal Ball  realisiert hat. Am folgenden Tag wird eine retrospektive Ausstellung in der Galerie R 31, in der Reuterstraße in Neukölln eröffnet.

Florian Pauly Wenn ich 30 werde, dann! Galerie Crystal Ball Berlin

Flowrian: Wenn ich 30 werde, dann!

Eröffnung der Ausstellung am Fr. 14. Oktober um 20 Uhr

14.10. – 26.11.2011

Ioana Alexe Untitled Video Galerie Crystal Ball Berlin

Ioana Alexe: Untitled, Video, 07:39’35

Die Künstlerin Ioana Alexe reproduziert auf unterschiedliche Weise Bilder und Objekte der Kunstwelt. Die mediale Beschaffenheit und die Art des Transfers geben dabei Aufschluss über transportierte Aussagen der Künstlerin. In ihrer Videoarbeit „Untitled“ bringt Ioana Alexe Malerei zurück in den zeitlichen Kontext ihrer Kreation. Eines der Gemälde der berühmten Kerzen-Serie von Gerhard Richter wird durch die Künstlerin filmisch reproduziert und als „Performance des Bildes“ über die Brenndauer einer herkömmlichen Haushaltskerze von 7 Stunden und 39 Minuten nachvollzogen. Wesentlich daran ist nicht die bloße Nachstellung der Ikonografie des eingefangenen Bildraumes, sondern seine Differenz in der Präsentation der verlorenen Bilder, die die aufgezeichneten Augenblicke der sich langsam verändernden brennenden und erlöschenden Kerze darstellen. Durch das provozierte Verhältnis des erinnerten populären Bildes mit seiner Coverversion, einer „fiktiven“ und unspektakulären Dokumentation der Ereignisse, erweitert sich der Interpretationsraum persönlicher Eindrücke mittels einer scheinbaren Auflösung im Zitat.

Im Halbdunkel der Ausstellung zeigt Ioana Alexe in miteinander verknüpften Installationen auch einen Büchertisch. Hölzerne Körper unterschiedlicher Größe sind hier Träger für malerisch reproduzierte Hardcover und Buchrücken. Sensibel gemalte Attrappen: Kunst-Bücher und Anthologien, operieren hier als Bild Double deren Betrachtung sich im Verbergen äußert. In der Verweigerung des Objektes, die auch eine persönliche Bildsprache über eine präzise Kopie setzt, ist das Sujet wiederum Kunst und ihre inhaltliche Verschiebung angezeigt. Die Künstlerin arbeitet über komplexe wie auch defizitäre Strategien des Bildtransportes an einer neuen Sicht. Mit feinen Verschiebungen zeigt Ioana Alexe, wirken im Kunstwerk auch immer dessen optionale Interpretationen an seiner Behauptung. Eine größere Perspektive, die das Subjektive benennt und in seiner Beurteilung nicht auszuschließen sucht.

In her work Ioana Alexe reproduces in various ways pictures, icons and objects of the art world. The mediated appearance and manner of transfer convey the intentions of the artist. In her video work “Untitled” Ioana Alexe puts back painting to its time-based context of creation. As such she reproduces one of Gerhard Richter’s famous candle series cinematically and traces in a “Performance of an Image” the burning candle for 7 hours and 39 minutes. Essentially, it is not so much the mere reset of the iconography of the imagery, but its deviation in the display of lost images, represented by recorded moments of the slowly burning and expiring candle. With the activated relation between a recollected well known image to its cover version, a “fictional” unspectacular documentary, interpretation amplifies about personal impressions using the pretended dissolution of the quotation.

In the semidarkness of the exhibition Ioana Alexe shows in connected installations a table with books. Volumes out of wood in different sizes are the basis for reproduced and hard covers. Sensitively painted dummies: Art books and anthologies operate here as doubles whose viewing expresses concealment. In a denial of the object in which also a personal language is preferred instead of a precise copying, the subject is art itself and its displaced signification. The artist works with both complex and deficit strategies of transmitting images into a new vision. With smooth adjustments Ioana Alexe shows that there are several options for interpretation that are relevant for its proposition. The impact is a wide perspective which articulates the subjective and doesn’t exclude it in its appreciation.

Ioana Alexe Buechertisch Installation Galerie Crystal Ball Berlin

Ioana Alexe: Buechertisch, Installation, Galerie Crystal Ball Berlin 2011

Ioana Alexe: Untitled, Installation Galerie Crystal Ball Berlin

Ioana Alexe: Untitled, Installation, Galerie Crystal Ball, 2011

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