Anna Müllers Faden

19/09/2014

Installation und Performance, kuratiert von Monika Müller Kroll & Manfred Kirschner

Eröffnung mit Performance am Fr. 19. September um 19 Uhr

bis 11.10.2014 Finissage mit Performance um 19 Uhr

Anna Müller Anna Müllers Faden Galerie Crystal Ball BerlinDie Ausstellung widmet sich dem Werk und den Handarbeiten von Anna Müller, die von 1980 bis zum Jahr 2000, lange bevor Begriffe wie “upcycling” benutzt wurden, weggeworfenes “überflüssiges” Fadenmaterial einer Textilfabrik zu Wolle versponnen und daraus diverse geheimnisvolle Objekte gehäkelt hat. In der Präsentation werden auch ein grundsätzliches Verhältnis einer Generation sowie die Wertschätzung und Wiederverwertung von Materialien deutlich, die in Ihrer Konsequenz heutige Öko-Trends relativieren. Die Präsentation zeigt exemplarisch Werke aus verschiedenen Zeiten in einer audiovisuellen Installation. Anna Müller wurde 1910 im ländlichen Franken geboren, wo sie ihr ganzes Leben, nahe der Lukas Cranach-Stadt Kronach, verbracht hat. Sie starb im Jahr 2006. Ihr Erbe, Hunderte von gehäkelten Decken wurden jahrelang aufbewahrt und verpflichten nun Monika Müller Kroll, den Faden der Großmutter wiederaufzunehmen und exemplarisch einzelne neue Arbeiten aus der Hinterlassenschaft zu formen. Anna Müller wäre überrascht und doch glücklick was Ihre Enkelin kreiert; das ihr Werk nun benutzt, gesehen und wertgeschätzt wird.

The exhibition is dedicated to the work and the craft of Anna Müller. Long before terms like “up-cycling” came into use, Anna Müller was working with discarded “superfluous” thread material from a textile factory, weaving it together to crochet various mysterious objects. Monika Müller Kroll, the granddaughter of Anna Müller, wants to present and preserve the wealth of her work. Work, which also shows a fundamental post-war attitude, in which the appreciation, use, and recycling of materials is very evident. This consistency of thought puts into perspective the claims and attitudes of today’s eco-trends. The exhibition, presented in the form of an audio-visual installation, focuses on pieces created between 1980 and 2000. Anna Müller was born in 1910 in rural Franconia, where she lived all her life, near the Lucas-Cranach-Stadt, Kronach. She died in 2006. Her legacy, hundreds of crochet rugs and blankets, stored away for many years compelled Monika Müller-Kroll to pick up Anna Müller’s thread, creating several exemplary new pieces from the work she has left behind. And while Anna Müller might be surprised what her granddaughter has done with her craft, she would be happy to know that her work is appreciated, seen and used.

 Anna Muellers Faden
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Malerei/ Installation

Vernissage am Fr. 1. August, 19 – 23 Uhr

- bis Fr. 29 August 2014

Weiß Ich Barbara Wagner Galerie Crystal Ball Berlin

 

 

 

 

 

 

Barbara Wagners exhibition concept combines a series of paintings and collages effectively incorporating the complete gallery space. The different meanings of the title “weiß ich” points out the relation between the subject, the ego to the colouring of the object world. Therefore the artist will neutralize the colours of the room and work with the white of the walls, the ceiling and the floor wich she will cover. The space itself will be a medium for sensitive put gestures, materials and coloureffects of her paintings, as to support a calm perception of the viewers. So the two main sides of the oeuvre, conceptual and intuitive strategies of Barbara Wagners peculiar work are present in her installation.

Barbara Wagners Ausstellung bringt eine Werkreihe von Malerei und Collagen in einer Rauminstallation zusammen. Die Doppeldeutigkeit des Ausstellungstitels spielt auf die Beziehung des Subjekts, des Ichs zu seiner Objektwelt, der Farbwelt an. Dafür neutralisiert die Künstlerin die Farben des Raumes und benutzt das Weiß der Wände, der Decke und des Fußbodens, den sie verhüllt. Der Raum wird stärker Medium für sensibel gesetzte Gesten, Materialien und Farbwirkungen ihrer Malerei und unterstützt ebenso eine ruhige Wahrnehmung beim Betrachter. Die Installation beinhaltet die zwei wichtigen Aspekte des außergewöhnlichen Werkes von Barbara Wagner, ihre konzeptuelle und intuitive Arbeitsweise sind präsent.

Barbara Wagner Neun Objekte Galerie Crystal Ball

Barbara Wagner,  Neun Mal Weiß

Pataphysische Studien vom 15. Juli 2014

Umossage am Fr. 25. Juli um 19 Uhr

Pataphysisches Institut Basel Galerie Crystal Ball

 

UMO Grußkarte des Pataphysischen Instituts Basel

In the middle of Juli the 2013 founded Pataphysic Institute Basel is visiting Berlin and stops by at Crystal Ball gallery. For the tour via Schweden the institute uses its Ubomobile, short UMO, a mobile antiinstitutional social labratory base and vehikel. Pataphysic includes absurd settings, solutions for imaginary problems and actions that can´t be described or foreseen. Vistors of Umo and the Patphysic Institue are invited and very welcome to take part in the process. The Institute will open the doors from the 15th of Juli and show its results of the UMO Tour Stop Berlin on friday the 25th of Juli. For making contact please use the following UMO telephonenumber: +49 152 3852 7186

Mitte Juli wird Berlion und die Galerie Crystal Ball von dem 2013 gegründeten Pataphysischen Institut Basel besucht. Für die Tour über Schweden benutzt das Institut sein Ubomobil, kurz UMO, ein antiinstitutionelles mobiles soziales Laboratorium als Basis und Vehikel. Pataphysik beinhaltet absurde Situationen, Lösungen für imaginäre Probleme and Aktionen die nicht beschreibbar oder vorhersehbar sind. Besucher des Institutes und dem UMO Gefährt sind sehr willkommen am Prozess teilzunehmen und mitzuwirken. Das Pataphsische Institut öffnet seine Türen vom 15ten Juli und zeigt Ergebnisse des Umo Tourstops Berlin am Freitag dem 25 Juli.ubu installation Galerie Crystal Ball BerlinUMO in Berlin Galerie Crystal Ball Berlin

Ersatzcafé Unst

01/06/2014

Ersatzcafé Unst – We are the decoration for your life !

von Eröffnung am Sa. 1. Juni 2014 um 15:00 Uhr

unst

Zeitglich zur Eröffnung von drei neuen Cafés in der Schönleinstraße eröffnen wir ein weiteres Café. Das 51ste im Gräfekiez. Yeah!

Unter dem Motto: “Was Ihr wollt!” bietet das Ersatzcafé Unst leckeren gefriergetrockneten Kaffee und herrliche konditorische Einfachheiten und wird eindeutig Avantgarde denn die Kunst fliegt raus!

Während der globale Stromverbrauch gigantisch steigt (täglich 55 Millionen neue individualistische Fotos bei instagram! ) und dafür riesige Speicher-Cities entstehen, betreiben wir nur einen Wasserkocher. Fotografieren und telefonieren verboten! Not on facebook, twitter, instagram & Co!

Viele Künstler aus dem Kiez arbeiten daran, sie sind die Deko Deines Lebens! Komm´rein und steig´aus!

 

 

 

 

Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, 30. April, 12 Uhr – 24 Uhr

geöffnet:  1.5. – 4.5., 12 – 20 Uhr; Pictoplasma und vom 5.5. – 16.5., Di.,Do.,Fr.: 14 – 19 Uhr

Die Präsentation nimmt Teil am Festival Pictoplasma

http://pictoplasma.com/

Binary Hulahoop, Jim Avignon, Galerie Crystal Ball Berlin2014

Binary Hulahoop, Jim Avignon, 2014

Kathi Kaeppel Biddy with Bowler, Galerie Crystal Ball Berlin

Kathi Kaeppel, Biddy with Bowler, 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Künstler benutzen den Galerieraum in einer installativen Gegenüberstellung kinetischer Arbeiten ihrer unterschiedlichen Positionen. Die Arbeiten von Kathi Kaeppel sind mit ihren familiär grafischen Grundformen ein interessantes rhythmisches Pendant zu den eher malerisch ausgeführten Arbeiten von Jim Avignon. In Kathi Kaeppels Arbeiten begegnen sich die grafischen Grundformen in zahlloser Kombinatorik und harmonischer Farbwahl. Jedes Bild ist das Ergebnis eines lustvollen Zusammenspiels. Der Weg in die Bewegung ihrer Arbeiten erscheint dabei ganz logisch. Jim Avignons Oeuvre strotzt ebenso vor Produktivität und einem speziellen rebellischen Charme. Die Charaktere und Sujets haben einen unangepassten, inspirierenden Stil, der sich unabhängig davon auch in den Performances und Aktionen Jim Avignons findet.

Zusammen ergibt binary hulahoop eine leuchtende, lebendige Reise durch eine farbintensive, bevölkerte Welt en miniature. Die Ausstellung ist Teil des diesjährigen Festival Pictoplasma.

Berlin-based artists team up to show their very different work in kinetic installations. Kathi Kaeppel combines graphical forms familiar to the eye in a rhythmic counterpart to Jim Avignon’s more painterly works.  In Kathi Kaeppels work grafical basic forms conclude in innumerous combinations and harmonic colours. Every image is the result of a joyful play. The way to let the works move seems very logic.  Jim Avignons Oeuvre abound with productivity and a specific mutinous charm. The characters and sujets have an unadapted inspirational style, that is also independantly found in the performance works and projects of Jim Avignon.
The outcome, binary hula hoop, invites you on a lucid and lively journey through a world filled with colour and creatures en miniature. The Exhibition takes part in the yearly festival pictoplasma.
binary hulahoop Galerie Crystal Ball

binary hulahoop, (Ausschnitt) Crystal Ball, 5/2014

 

The End Part One Sabine Wewer Manfred Kirschner

Sabine Wewer in The End Part 1

Eröffnung am So. 16 März von 19 bis 23 Uhr  in der Rezeption der Pension Berlin, Schönleinstraße 33 und Galerie Crystal Ball, Schönleinstraße 7

Crystal Ball: 16.3. bis 23.3., Projektion täglich 20-23 Uhr & Pension Berlin:  16.3.,  19-23 Uhr

Mit Heavy Rotation, Volume 1 zeigen die Galerie Crystal Ball und die Pension Berlin in der Schönleinstraße zusammen eine installative Videoausstellung. In dem Format werden Filme und Videoarbeiten projiziert, die entweder neu, nicht präsent oder selten gezeigt wurden. In der ersten Ausgabe zeigen wir Arbeiten von:

Sarah Björnsdóttir – Bonne Maman – Jesse Dell – Marco Goldenstein – Ronald Gonko – Elke Graalfs – Marcus Gryscok und Dirk Markham – Inhalt & Sinn – Boris Jöns und Thorsten Schwarz – Manfred Kirschner – Kirsty Kross – Frank Schoppmeier – Juwelia St. St. – Sabine Wewer

Abschied von Gestern, Frank Schoppmeier, Berlin 2014

Abschied von Gestern, Frank Schoppmeier, 2014

Die Sammlung

07/01/2014

Vernissage mit Performance am Fr. 3 Januar um 20 UhrDie Sammlung Galerie Crystal Ball Berlin

Vom Fr. 3. Januar bis einschließlich Fr. 14. März zeigt die Galerie Crystal Ball ihre Sammlung. Diese umfasst vielfältige Arbeiten, Filme, Drucke, Multiples und Malerei von Künstlern und Künstlerinnen wie Ioana Alexe, Jim Avignon, Francoise Cactus, Henrik Jacob, Juwelia St. St., Kirsty Kross, Stu Mead, Verena Müller, Veronika Schumacher und weiteren. Der Besuch der Ausstellung erfolgt exklusiv über Ihre vorherige Anmeldung. Beachten Sie dazu unsere Kontaktdetails. Wir freuen uns über Ihren Besuch !

Artist Kirsty Kross performing at Crystal Ball  Gallery BerlinThe Artist Kirsty Kross performing at Crystal Ball Gallery

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