Agency of Lonely Gloves, Crystal Ball Gallery

Agency of Lonely Gloves # 1.- Galerie Crystal Ball

Vernissage am Fr. 12. Februar um 19 Uhr

+Performance von Lydia Karstadt

ALG # 1 is opening friday, 12th of February 2016

at 7pm with a performance of Lydia Karstadt

Die Agentur für einsame Handschuhe ist ein pataphysisches Projekt für die Wintersaison 1015/16. Wenn Sie Ihren Handschuh verloren haben oder einen der beiden vermissen dann schauen Sie doch in der Agentur vorbei, vielleicht finden Sie die vermisste Hälfte ihres getrennten Paares in unserer stetig wachsenden Sammlung. Die Agentur der einsamen Handschuhe wird in ihrer Dauer für Performances und Aktionen benutzt, und versteht sich als kommunikatives Labor welches den Verlust und das Finden in unserem Leben fokussiert. ALG # 1 wird mit einer Gesangsperformance von Lydia Karstat eröffnet. Die Ausstellung wird kuratiert von Manfred Kirschner. Bitte beachten Sie dafür veränderte Öffnungszeiten: Do & Fr: 14-19 Uhr und natürlich wie immer auch nach Vereinbarung.

The agency of lonely gloves is a pataphsical project of Crystal Ball gallery for the Winter season 2015/16. If you happen to loose, or have already lost a glove please look through the ALG # 1. You may find the missing half of your separated pair.  The agency already has a growing photographic archive of mittens and gloves in the urban settings where they were found. The archive grows bigger every year. The space will be used for performance events and understands itself as a communicative loboratory which focus on the loss and found in our lives. We will inform you about our research and activity. The installation will be opened with a singing performance of artist and performance star Lydia Karstadt. The exhibition is curated by Manfred Kirschner. Please be aware of alternative opening hours during ALG # 1. Do & Fr: 14-19 Uhr and also by appointment.

Vernissage am Sa. 19. Dezember um 14 – 22 Uhr

bis 10.1.2016gcblogoklein

Nach einem erfolgreichen Jahr 2015 haben wir gleich zwei Ausstellungen als Zugabe.
Crystal Ball zeigt mit l´art et c(h)ampagne: Malerei von Lothar Lambert, der
untergegangenen Insel Westberlins, sowie die neuen Collagen von Manfred Kirschner,
beide zusammen als Weihnachts-Spezial mit reduzierten Preisen.
Wir freuen uns über Ihren Besuch!
Vernissage mit Performance, Musik und Kuchen
Am Sonnabend dem 19. Dezember von 14 – 22 Uhr
bis 10. Januar 2016 

Ausstellungseröffnung am So. 1. November um 16 Uhr

1.11. – 29.11.

Lothar Lambert Galerie Crystal Ball Berlin

Lothar Lambert, Nr.1100, 1996

Lothar Lambert wird im November in der Galerie Crystal Ball  und der Pension Berlin zu Gast sein. Wir freuen uns sehr darauf! Lothar Lamberts malerisches Werk ist ebenso umfangreich wie sein filmisches. Das besondere Interesse des Künstlers gilt hier auch Portraits und Bildern von Menschen, die er in temporeicher, intensiver Arbeitsweise in dichter Abfolge produziert. Ein sensibel reagierender Gestus, des Künstlers schafft dabei mit spontanem Strich eine intutive und expressive Malerei. Aus einem reichen Fundus zeigen wir exklusiv eine Auswahl an Papierarbeiten und Malereien auf Leinwand in der Galerie, sowie vier Filme des Künstlers in der Pension Berlin, mit der wir für diese Präsentation zusammenarbeiten. Jeweils donnerstags laufen die Filme im Programm der Pension Berlin, die wenige Meter vom Ausstellungsraum entfernt ist, in Anwesenheit des Regisseurs.
“König des Berliner Underground”, “Warhol von der Spree”, “poor man´s Fassbinder”, die Etiketten sind ebenso zahlreich wie seine Filme auf der Berlinale, siebzehn aus einem Gesamtwerk von fast vierzig Filmen bislang. Und er filmt sie immer noch, die Nöte, besonders die sexuellen, und die kleinen Geschichten des Lebens am Rande der Gesellschaft, die Anderen, die Transvestiten, die Migranten, die Prostituierten, die Verrückten im Westberliner Biotop.
Lothar Lamberts Filme sind Trash-Kultur, aber sie zeigen uns auch die großen Geschichten von der Liebe, dem Leben, der Freiheit, die im Verborgenen wächst – nackt und unverblümt.
Zu den Salon-Kino-Abenden gibt es einen Kartenvorverkauf auf der Vernissage der Ausstellung oder wir bitten um vorherige Reservierung über: pension@berlin.de
Im Salon-Kino laufen jeweils donnerstags um 19 Uhr in der Pension Berlin der Schönleinstraße 33, Kreuzberg:
5.11.: Ein Schuss Sehnsucht, 1973
12.11.: Die Alptraumfrau, 1980
19.11.: Fucking City, 1981
26.11.: In Hassliebe Lola, 1995

Manfred Kirschner, Lothar Lambert, Bettina Ginther und Frank Schoppmeier in der Galerie Crystal Ball, November 2015

Manfred Kirschner, Lothar Lambert mit Igor, Bettina Ginther und Frank Schoppmeier in der Galerie Crystal Ball, November 2015

Dystopische Collagen von Manfred Kirschner 16. bisCollage von  Manfred Kirschner 26. Oktober 2015

25.9. – 15.10.2015

Art Weak Galerie Crystal Ball Berlin

Art Weak – Installation (Detail)

Art Weak is presenting a free collection of art from the archive of the last 8 years. Art Weak is starting just after the Art Week Berlin has closed. With Art Weak, Crystal Ball gallery points out its position in relation to other gallery spaces. Again financial weakness, a smaller space or shortage of manpower is no disclusion from “official” art. There is no barrier to present strong emerging art as the ruling establisment wants to let you know. The in- and exclusion strategies of the so called turbo capitalistic art system is getting more and more  transparent and odious. To accept the procedere and maintain to this immoral regiment of rules is not a noble aim for us as many others. The spaces are forming a new movement, where they name themselves art or project space or “Off” spaces. To even use the word gallery is in discredit. ( Even big established gallery spaces are now ironically starting so called project spaces to take part in this movement. ) If this is barely a canting gesture shall be on the viewers opinion. But even in this network Crystal Ball is different by saying loudly: “We are not Off, We are here! Not Underground, not Mainstream, no pig, no saint, not any other drawer. We are not willing to accept the categories of a leading authority. We take our responsibility, work on the concept and present sanguine emerging art.

The legendary summer:
Crystal Ball Baustellenflohmarkt

– fashion & music –
Am Sonnabend, 15. August von 12 bis 24 Uhr
mit Berit, Betty, Caroline, Frank, Igor, Baustelle, Manfred, Tuddl und vielen weiteren…

Crystal Ball BaustellenflohmarktCrystal Ball Baustelle

After all, a few months with our fascinating changing installation in front of the gallery we subsecently
want to pay homage to the construction. You are invited to our construction-fleahmarket performance.
Schließlich, nach einigen Monaten mit unserer faszinierenden sich veränderenden Installation vor der Galerie
möchten wir die Bausstelle nachträglich würdigen. Sie sind eingeladen zu unserer Baustellenflohmarkt Performance.

Vernissage am 17. Juli um 19 Uhr

Finissage mit Kuchen und Musik am So. 9. August, 14-19 Uhr

Christoph Hegemann Alles nur geschöpft GALERIE Crystal Ball Berlin

Christoph Hegemanns skulpturales Werk besitzt eine seltene Diversität und vieldeutige Aura. Die Figur ist bei ihm einerseits urspüngliche Form und gleichzeitig auch Erinnerung. Die Synthese dieser eigentlich gegensätzlichen Aspekte in den Arbeiten des Künstlers stellen eine einzigartige Position dar. Die Sujets der Skulpturen und deren Titel sind poetisch, eigenwillig und ihre Auswahl ist liebevoll erarbeitet. Seit den 90iger Jahren arbeitet Christoph Hegemann mit der verlorenen Form. Die Steuerung des Arbeitsprozesses, bei dem man eine originäre Negativform in der Erde erstellt und die Figuren direkt im Sand ausgegossen werden, arbeitet ebenfalls mit dem Mittel einer Gegensätzlichkeit des Zufalls. Dichte und Konsistenz des Erdgrundes, Pflanzenteile, irdene Fragmente und Sedimente spielen hinein und kreieren eine einmalige rätselhafte Form. Die ästhetische Sensibilität des irdenen Materials, welche wie ein durch Altern und Erosion gebildetes Äußeres erscheint, verleiht dem Objekt eine schon mythische Präsenz, die auf etwas Vergangenes und nicht Sichtbares hinweist.

Christoph Hegemann’s sculptural work has a rare diversity and ambiguous aura. In his work, the figure is in its primary state and at the same time also a memory. The synthesis of these essentially contradictory aspects constitute a unique position. The sujets of the individual characters and words are poetic, idiosyncratic and thoughtfully circumscribed. Since the Ninetees Christoph Hegemann works with the Verlorene Form. The means of control in the creation process in which you mold an original negative in the soil, and the figures are poured directly in the sand, is also working with the dichotomy of chance. Density and consistency of soil, parts of plants, earthen fragments and sediments come into play and create a unique enigmatic form. The aesthetic sensibility of the earthen material, which appears as an exterior form, molded by aging and erosion, gives the object a gentle mythical presence, which points to something past and invisible.

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.