BEI ANRUF HÖRSPIEL ! Der Club der Vorleser !

Rufen Sie uns an wir lesen! Telefon: 030 600 52 828

Am Sonntag, den 14. Oktober von 20 – 23 Uhr

Bei Anruf Hörspiel - Der Club der Vorleser

Bei Anruf Hörspiel – Der Club der Vorleser zu Gast in der Galerie Crystal Ball – Dominique Wolf und Manfred Kirschner bei der Arbeit

Der Club der Vorleser gastiert in der Galerie Crystal Ball.
Unsere Vorleser sind u.a. Anthony Arndt / Adrian Zwicker/ Elsa Loy/ Björn von der Wellen/ Doreen Fietz/ Michael Simon de Normier/ Christoph Drobig / Sebastian Anton/ Lydia Karstadt/ Dominique Wolf
Keine Automaten, Anrufwarteschleifen, Telerobots, Voicemails, Twitteracounts und Anrufbeantworter in denen wir uns verheddern. Die alte wunderbare Kommunikationsform des Vorlesens wird durch den Club zelebriert und gefeiert!
Der Club der Vorleser verfügt über zehn aktive Mitglieder, die aus den Bereichen Schauspiel, Musik, Malerei und alternativen künstlerischen Bereichen kommen. Wir expandieren und jeder der Lust zum Lesen hat, kann ein aktives Mitglied werden. Ihr könnt dieses Mal auch live dabei sein und das ruhige Spektakel mit erleben oder auch selbst vorlesen.
Denn in der Oktoberedition des Clubs der Vorleser in der Galerie Crystal Ball gibt es Einlasspausen mit Zwischenmusik und einen singenden Barmann. „Bei Anruf Hörspiel“ besitzt derzeit eine aktive anwählbare Telefonnummer, die nur während des Abends angerufen werden kann. Wir haben ein umfangreiches Potpourri mit musikalischer Untermalung. Wir lesen Lyrik, Zeitungsberichte, Bloggs, Nachrichten, Posts, Erstlinge sowie alles was uns bewegt. Die heutige Zeit in einem Werk.

Noch ein unabdingbarer HINWEIS:
Die Telefonnummer die Ihr wählt, ist zum regulären Tarif erreichbar. Wir verdienen damit kein Geld, es ist ein Experiment, ein künstlerisches Projekt und ein Geschenk an Euch!

Der Club der Vorleser & Crystal Ball
Dominique Wolf & Lydia Karstadt freuen sich auf Eure Anrufe und Besuche!!

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alleente

Eröffnung am 7. September um 17 Uhr

Die Kuratorin Lydia Karstadt scheint noch nicht aus dem Jahurndertsommer zurückgekehrt und zeigt unterdessen im Schaufenster von Crystal Ball; neben atemberaubenden handgefertigten Papierarbeiten auf Leinwand, ein Window of Moving Art, eines der aktuellen Collage Mobilees des Künstlers und Ausnahme Performers Manfred Kirschner. Kirschner antwortete zuletzt in einem Interview auf die Frage welchen Künstler er derzeit am stärksten schätzen würde: “ Ich bin der beste Künstler den ich kenne“. Alle Ente kann man da nur sagen.

Eröffnung mit Performance
am Sa. 9. Juni, um 19 Uhr

bis So. 15. Juli 2018

Der Galerieraum verwandelt sich in einen Warteraum indem sich ebenso die Frage spiegelt worauf wir eigentlich warten bzw. welche Erwartungen wir an das Kommende knüpfen. Was wird später sein? In der Inszenierung des Raumes sind Kunstwerke präsentiert und es stehen Informationsmaterialien und Erfrischungen bereit, die, wie in jedem anderen beliebigen Wartetraum, von diesen Gedankengängen erfolgreich ablenken oder diese im Unterschied besonders fokussieren könnten. Nehmen Sie sich Zeit.

Gabi Garland a salle d´attente Galerie Crystal Ball Berlin

Gabi Garland, waiting for my fan, Barcelona, 2018

Dans la salle d‚attente,

on est juste là. Assis. On ne fait pas grand chose!

Il faut juste qu’on soit là.
Quelques fois on regarde le temps qui passe.
C’est un peu long d’ailleurs, de le voir passer.
Mais bon, dans la salle d’attente,
on est là pour qu’ensuite il se passe quelque chose!
Et souvent, ce qu’il se passe après est tout de même un peu décevant.
Parce que finalement, dans la salle d’attente,
on était un peu content, d’avoir enfin tout ce temps.
Natascha Frioud
Natascha Frioud Galerie Crystal Ball Berlin
Natascha Frioud, Wärmt und macht jung: Die älteste Kleidung der Welt, Tinte auf Zeitungspapier, 2018

Vernissage am Sonntag, 18. März um 16 Uhr

18.3. – 5.5.2018

Achtung! – Eine Auswahl der Raku Gefäße wird am Wochenende, am 20. & 21. Mai jeweils von 14 – 19 Uhr im Haus Lohmnitz, in der Langohrzeile 9 in Berlin zu sehen sein. Die Ausstellung dort zeigt außerdem Malerei und Collagen der Künstlerin Elke Graalfs und Collagen sowie ein Mobilée von Manfred Kirschner –

Tel: 030 60052828

Martin Mindermann Raku Brand Keramik

Martin Mindermann, 2017

Der Künstler Martin Mindermann arbeitet seit drei Dekaden in der Keramik im Bereich des Raku Brandes. In Kunstferigkeit und Ausdruck hat er hier bereits neue Maßstäbe gesetzt. In der historischen Technik des Raku werden die glühenden Gefäße aus dem Ofen genommen, in Stroh oder Späne gelegt und auch im erneuten Feuer bewegt. Die gebrannten, schwarzen, rußigen Gefäße entfalten dann in der Säuberung vom Ruß, ihr mitreißendes charakteristisches Geheimnis. Die wechselnden Temperatur Schübe bewirken Glasurrisse, das sogenannte Krakelé. Eine einerseits durch den Künstler gesteuerte und dem natürlichen Zufall obliegende Technik die wie eine Sprache funktioniert. Krakelé, Färbung und Körper spielen in einer wechselvollen ästehtischen Interaktion und kreieren ein einzigartiges Objekt. Volumen und Körper inszeniert der Künstler häufig mit bildhaften Oberflächen. Hier fügt er in aktuellen Arbeiten Muster und markante visuelle Strukturen ein. Es sind kontemplative Formen oder Reihungen, die er im Alltäglichen endeckt und studiert. Florale Objekte, wie Samenkapseln, figurale Umrisslinien, Reflektionen, ja sogar Muster auf Parkplätzen oder Tischdecken übersetzt er mittels Fotografie und Zeichnung auf die Glasur. Sie bilden so eine komplexe ästhetische Kreation die im virtuosen Zusammenspiel der verschiedenen Ebenen und ihrer Setzung ähnlich wie Malerei funktioniert. Darüber hinaus scheint es, als haben die aufkommenden Bilder mit dem Gefäß, den ihnen zugedachten Körper erhalten. Martin Mindermann versteht es, die innewohnende Kontemplation seiner Ideen und Studien in sehr überzeugender Weise zu transportieren. Man mag sich der Intensität und Strahlkraft seiner Arbeiten kaum entziehen und gelangt als Betrachter auch ganz einfach in ein ruhiges tiefes Sehen.

The artist Martin Mindermann has been working in ceramics in the area of ​​the Raku fire for three decades. He has already set new standards in artistic technique and expression. In the Raku’s historical technique, the glowing vessels are taken out of the oven, placed in straw or shavings and also moved in the renewed fire. The burned, black, sooty vessels unfold in the purge of soot, their stirring characteristic secrets. The changing temperature boosts cause glaze cracks, the so-called Krakelé. On the one hand, controlled by the artist and natural coincidence underlying technology that works like a language. Crackle, coloring and body play in a changeable aesthetic interaction creating a unique object. The artist often stages volumes and bodies with pictorial surfaces. Here he inserts patterns and striking visual structures in current works. These are contemplative forms or series that he finds and studies in everyday life. He translates floral objects, such as seed pods, figural outlines, reflections, even patterns on car parks or tablecloths, onto the glaze using photography and drawing. They form a complex aesthetic creation that works in the virtuose interaction of the various levels and their setting similar to painting. Moreover, it seems as if the emerging images with the vessel have received their intended body. Martin Mindermann knows how to convey the inherent contemplation of his ideas and studies in a very convincing way. One can hardly escape the intensity and radiant power of his works and, as a viewer, can easily enter a calm, deep vision.

 

 

 

Das Orginal!

F.Y.S. Volume # 4 – der wunderbare Portraitsalon mit Musik und Performances –

vom 29. Mai bis 2. Juni 2018

jeweils 14 bis 19 Uhr – Besuchen Sie den legendären Salon in diesem Jahr, sitzen sie Modell und lassen Sie ihr einzigartiges Portrait in direkter Kommunikation mit einer/m Künstler/in herstellen.

Sonnabend 2. Juni, Portrait – Party ab 20 Uhr

Performer: Charlene, Rias Berlin, Goldkehlchen, Mireille & Matthieu, Lydia Karstadt und weitere Überraschungen

Mit: Jim Avignon, Ioana Alexe, Francoise Cactus, Natascha Frioud,  Gabi Garland, Maike Hartwig, Mareike Hube, Elke Graalfs, Lydia Karstadt, Manfred Kirschner, Anett Lau, Caren Sielaff, Stu Mead, Mini Mo, Berit Schneider, Gisela Wrede und weiteren

portraitofsamantha

Portrait of Samantha, Paper on canvas, 30 x 30 cm, Lydia Karstadt, 2018

 

Vernissage am Fr. 2. Februar um 19 Uhr

Finissage mit musikalischer Performance am So. 11. März um 17 Uhr


yeahklein

Im März 2007 vor ca. 11 Jahren eröffnete die Galerie Crystal Ball mit einer Ausstellung der Künstlerin und Musikerin Silke Thoss alias Silky. Bei „Don´t think about it!“ zeigt Silky in ihrer vierten Präsentation in Crystal Ball, eine raumarbeitende Installation, ein außerordentliches Set Design, aus bemalten Objekten – bildhafte, illuminierte Hinweis- und Reklameschilder. In dem Zusammenspiel von Sprache, Lichteffekten, Sound und Nebel simulieren sie eine urbane Reklame- Außensituation. Die aus vielen Filmen, großstädischen Situationen bekannten und ikonografisch besetzten Billboards und Reklameschilder werden von der Künstlerin mit ironischen Bezügen und Bedeutungen besetzt. Innerhalb des Raumes kommunizieren diese wiederum in einer assoziativen Collage.

Silkys humorvolle Strategie in der Umsetzung ihrer Ideen, erzeugt eine intelligente Leichtigkeit, die in lakonischer und sublimer Weise wirkt. Sie besitzt eine außerordentliche Position im Kunstbetrieb, da sie sich keine elitären Zuschreibungen aufbürden lässt. In einer Zeit, in der soziale Energien etwas Besonderes darstellen, kann man Ihre Arbeit als wirkliches Glück empfinden. Daher freue ich mich auch sehr, im Jubiläumsjahr der Galerie, Silky zeigen zu können!

In der Ausstellung werden auch kleinere Multiples der Künstlerin zu sehen sein.

About 11 years ago, in March 2007,  Crystal Ball Gallery opened with an exhibition by the artist and musician Silke Thoss aka Silky. With „Don’t think about it!“ Silky shows in her fourth presentation at Crystal Ball, a space related installation, an extraordinary set design, made of painted objects – pictorial, illuminated signs and billboards. In the interplay of language, light effects, sound and fog, they simulate an urban external advertising situation. The billboards, which are known from many films, metropolitan situations, are iconographically occupied by the artist with ironic references and meanings. Within the space, these communicate in an associative collage.

Silky’s humorous strategy in the implementation of her ideas creates a smart lightness that works in a laconic and sublime way. She owns an extraordinary position in the art business, as she does not impose any elitist attributions. In a time when social energies are special, this work can be considered as real fortune. Therefore I am very happy to be able to show Silky in the jubilee year of the gallery!

The exhibition will also feature smaller multiples by the artist.

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Samstag, 27. Januar ab 19:00

19:00 Autodidaktischer Oberton-Workshop mit Stefan Ruf

20:30 MONGOLIE – Bilder / Texte: Georg Jansen,  Sound & Musik: Max Jansen

21:30 Obertonchor

Auf zwei längeren Reisen von Georg Jansen in der Mongolei sind Fotos und Texte entstanden, die das Land und seine (wenigen) Menschen von einem subjektiven Standpunkt aus in den Blick nehmen. Seit seiner Rückkehr versucht der Autor, die Beobachtungen zu ordnen und die Texte weiterzuschreiben, um zu einem größeren Bild zu gelangen unter den Leitfragen: Was bewegt die Mongolei heute? Gibt es einen Zeitgeist der Mongolei? Wie verhält sich das Land im Zeitalter des globalen Konsumismus?

 

Mongolie - Bilder/ Texte / Musik

Georg Jansen, 2017