Christoph Hegemann – Geschöpfte

27/06/2015

Vernissage am 17. Juli um 19 Uhr

Finissage mit Kuchen und Musik am So. 9. August, 14-19 Uhr

Christoph Hegemann Alles nur geschöpft GALERIE Crystal Ball Berlin

Christoph Hegemanns skulpturales Werk besitzt eine seltene Diversität und vieldeutige Aura. Die Figur ist bei ihm einerseits urspüngliche Form und gleichzeitig auch Erinnerung. Die Synthese dieser eigentlich gegensätzlichen Aspekte in den Arbeiten des Künstlers stellen eine einzigartige Position dar. Die Sujets der Skulpturen und deren Titel sind poetisch, eigenwillig und ihre Auswahl ist liebevoll erarbeitet. Seit den 90iger Jahren arbeitet Christoph Hegemann mit der verlorenen Form. Die Steuerung des Arbeitsprozesses, bei dem man eine originäre Negativform in der Erde erstellt und die Figuren direkt im Sand ausgegossen werden, arbeitet ebenfalls mit dem Mittel einer Gegensätzlichkeit des Zufalls. Dichte und Konsistenz des Erdgrundes, Pflanzenteile, irdene Fragmente und Sedimente spielen hinein und kreieren eine einmalige rätselhafte Form. Die ästhetische Sensibilität des irdenen Materials, welche wie ein durch Altern und Erosion gebildetes Äußeres erscheint, verleiht dem Objekt eine schon mythische Präsenz, die auf etwas Vergangenes und nicht Sichtbares hinweist.

Christoph Hegemann’s sculptural work has a rare diversity and ambiguous aura. In his work, the figure is in its primary state and at the same time also a memory. The synthesis of these essentially contradictory aspects constitute a unique position. The sujets of the individual characters and words are poetic, idiosyncratic and thoughtfully circumscribed. Since the Ninetees Christoph Hegemann works with the Verlorene Form. The means of control in the creation process in which you mold an original negative in the soil, and the figures are poured directly in the sand, is also working with the dichotomy of chance. Density and consistency of soil, parts of plants, earthen fragments and sediments come into play and create a unique enigmatic form. The aesthetic sensibility of the earthen material, which appears as an exterior form, molded by aging and erosion, gives the object a gentle mythical presence, which points to something past and invisible.