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Eröffnung am 7. September um 17 Uhr

Die Kuratorin Lydia Karstadt scheint noch nicht aus dem Jahurndertsommer zurückgekehrt und zeigt unterdessen im Schaufenster von Crystal Ball; neben atemberaubenden handgefertigten Papierarbeiten auf Leinwand, ein Window of Moving Art, eines der aktuellen Collage Mobilees des Künstlers und Ausnahme Performers Manfred Kirschner. Kirschner antwortete zuletzt in einem Interview auf die Frage welchen Künstler er derzeit am stärksten schätzen würde: “ Ich bin der beste Künstler den ich kenne“. Alle Ente kann man da nur sagen.

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Vernissage am Sonntag, 18. März um 16 Uhr

18.3. – 5.5.2018

Achtung! – Eine Auswahl der Raku Gefäße wird am Wochenende, am 20. & 21. Mai jeweils von 14 – 19 Uhr im Haus Lohmnitz, in der Langohrzeile 9 in Berlin zu sehen sein. Die Ausstellung dort zeigt außerdem Malerei und Collagen der Künstlerin Elke Graalfs und Collagen sowie ein Mobilée von Manfred Kirschner –

Tel: 030 60052828

Martin Mindermann Raku Brand Keramik

Martin Mindermann, 2017

Der Künstler Martin Mindermann arbeitet seit drei Dekaden in der Keramik im Bereich des Raku Brandes. In Kunstferigkeit und Ausdruck hat er hier bereits neue Maßstäbe gesetzt. In der historischen Technik des Raku werden die glühenden Gefäße aus dem Ofen genommen, in Stroh oder Späne gelegt und auch im erneuten Feuer bewegt. Die gebrannten, schwarzen, rußigen Gefäße entfalten dann in der Säuberung vom Ruß, ihr mitreißendes charakteristisches Geheimnis. Die wechselnden Temperatur Schübe bewirken Glasurrisse, das sogenannte Krakelé. Eine einerseits durch den Künstler gesteuerte und dem natürlichen Zufall obliegende Technik die wie eine Sprache funktioniert. Krakelé, Färbung und Körper spielen in einer wechselvollen ästehtischen Interaktion und kreieren ein einzigartiges Objekt. Volumen und Körper inszeniert der Künstler häufig mit bildhaften Oberflächen. Hier fügt er in aktuellen Arbeiten Muster und markante visuelle Strukturen ein. Es sind kontemplative Formen oder Reihungen, die er im Alltäglichen endeckt und studiert. Florale Objekte, wie Samenkapseln, figurale Umrisslinien, Reflektionen, ja sogar Muster auf Parkplätzen oder Tischdecken übersetzt er mittels Fotografie und Zeichnung auf die Glasur. Sie bilden so eine komplexe ästhetische Kreation die im virtuosen Zusammenspiel der verschiedenen Ebenen und ihrer Setzung ähnlich wie Malerei funktioniert. Darüber hinaus scheint es, als haben die aufkommenden Bilder mit dem Gefäß, den ihnen zugedachten Körper erhalten. Martin Mindermann versteht es, die innewohnende Kontemplation seiner Ideen und Studien in sehr überzeugender Weise zu transportieren. Man mag sich der Intensität und Strahlkraft seiner Arbeiten kaum entziehen und gelangt als Betrachter auch ganz einfach in ein ruhiges tiefes Sehen.

The artist Martin Mindermann has been working in ceramics in the area of ​​the Raku fire for three decades. He has already set new standards in artistic technique and expression. In the Raku’s historical technique, the glowing vessels are taken out of the oven, placed in straw or shavings and also moved in the renewed fire. The burned, black, sooty vessels unfold in the purge of soot, their stirring characteristic secrets. The changing temperature boosts cause glaze cracks, the so-called Krakelé. On the one hand, controlled by the artist and natural coincidence underlying technology that works like a language. Crackle, coloring and body play in a changeable aesthetic interaction creating a unique object. The artist often stages volumes and bodies with pictorial surfaces. Here he inserts patterns and striking visual structures in current works. These are contemplative forms or series that he finds and studies in everyday life. He translates floral objects, such as seed pods, figural outlines, reflections, even patterns on car parks or tablecloths, onto the glaze using photography and drawing. They form a complex aesthetic creation that works in the virtuose interaction of the various levels and their setting similar to painting. Moreover, it seems as if the emerging images with the vessel have received their intended body. Martin Mindermann knows how to convey the inherent contemplation of his ideas and studies in a very convincing way. One can hardly escape the intensity and radiant power of his works and, as a viewer, can easily enter a calm, deep vision.

 

 

 

SUPEROLIVE !

01/12/2017

 

Superolive Auktion am Donnerstag den 14. Dez. um 19:00 Uhr

Moderiert von Frank Schoppmeier, Kinomuseum Berlin

Wir freuen uns nach einer fulminanten Superolive! Eröffnung auf die Superoliven – Auktion mit Arbeiten von Künstlern aus der Ausstellung und des Archivs von Crystal Ball. Für die Moderation konnten wir den Direktor des Kinomuseums Berlin, Frank Schoppmeier gewinnen. Umrahmt wird der Abend mit einer Zugabe der Performances von Rias- Berlin und Françoise Cactus, Mireille & Matthieu und weiteren Künstlern. 

Rias, Françoise Cactus, Evita Emersleben, Gaby Garland, Renate Goergen, Elke Graalfs, Lydia Karstadt, Manfred Kirschner, Patricia Lippert, Vito Neto Masi, Mireille & Matthieu, Berit Schneider, Veronika Schumacher, Juwelia St.St., Teresa, Silke Thoss, Barbara Wagner und Lisa Wischeropp.

Vernissage mit Performances: Rias- Berlin, Mireille & Matthieu, Juwelia St.St., Saverio Ciaccio & Renate Goergen und weitere

Vernissage: Fr. 1. Dez. 19:30 Uhr

Italian breakfast, 2. Dez. 13 – 15 Uhr

Superolive Auktion, Do. 14. Dez. 19:30 Uhr

Rias, Françoise Cactus, Evita Emersleben, Gaby Garland, Renate Goergen, Elke Graalfs, Manfred Kirschner, Patricia Lippert, Vito Neto Masi, Mireille & Matthieu, Berit Schneider, Veronika Schumacher, Juwelia St.St., Teresa, Silke Thoss und Barbara Wagner.

Wir erkennen in der Olive die kulturschaffende Basis der mediterranen Zivilisation, dabei geht ihre Bedeutung bei Weitem über den Nährwert ihres reichhaltigen Saftes hinaus. Bereits seit Jahrtausenden wirkte sie in spirituellen Salbungen ebenso sehr, wie sie die Tempel und Herzen erleuchtete. Sie wurde Zeichen des Neuanfangs und in ihren Hainen wurden wirkmächtige und wegweisende Reden gehalten. Die Superolive wird so zur Chiffre geographischer, kultureller und – heute wichtiger denn je – sozialer Zusammenhänge.

Auf unserer Vernissage kommt alles zusammen, zum einen eine ständig wachsende Gruppe von Leuten aus Berlin, die das besondere Olivenöl von Saverio Ciaccio schätzen, zum anderen Saverio selbst – und in diesem Jahr insbesondere Berliner Künstlerinnen, die jeweils mit ihrer eigenen ästhetischen Position dazu beitragen, die Olive zu dechiffrieren.
Als römischer Architekt hat sich Saverio schon immer mit Konstruktionen beschäftigt – bei SUPEROLIVE geht es darüber hinaus um die Konstruktion neuer sozialer Beziehungen, durch die eine partizipierende Gestaltung europäischer Landschaften erst möglich wird. Die künstlerischen Statements zum Thema sind vielfältig und öffnen die thematische Perspektive, der Herstellung eines direkten authentischen, nachhaltigen Handels, einer Achtsamkeit auf das Wesentliche auf lustvolle, ironische wie poetische Art. Die Verschränkung und Organisation dieser unser Leben bestimmenden Elemente kommt einem exemplarischen oppositionellen Entwurf gleich, der zumindest für die teilhabenden Menschen etwas zum Positiven ändert. Wir freuen uns über Eure Teilhabe!

Die Galerie Crystal Ball, Saverio Ciaccio und die Künstlerinnen laden ein zur großen SUPEROLIVE. Wir freuen uns auf Euch!
Lydia Karstadt

In the Olive, we recognize the culture-creating base of Mediterranean civilization, and its importance goes far beyond the nutritive value of its rich juice. For thousands of years the oil has worked in spiritual anointings as much as it enlightened the temples and hearts. It became the sign of new beginning and in their groves were held powerful and groundbreaking speeches. The Superolive becomes the cipher of geographical, cultural and – today more important than ever – social contexts.

On our vernissage everything comes together, firstly a constantly growing group of people from Berlin who appreciate the extraordinary olive oil of Saverio Ciaccio, secondly Saverio himself – and this year in particular, Berlin artists, each with its own aesthetic position contribute to decipher the olive.
As a Roman architect, Saverio has always been busy with constructions – in addition, SUPEROLIVE is working with the construction of new social relationships, through which a participatory design of European landscapes becomes possible. The artistic statements on the subject are diverse and opens up the thematic perspective, the production of a direct authentic, sustainable trade, a mindfulness of the essential, in a lustful, ironic and poetic way. The entanglement, as well as the organization of these elements determining our lives comes to an exemplary oppositional sketch, which changes something for the positive, at least for the participating people. We would be happy if you join us!

The gallery Crystal Ball and Saverio Ciaccio invite you to the great SUPEROLIVE. We look forward to seeing you!
Lydia Karstadt

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The Return of Superolive, Manfred Kirschner, Papier auf Leinwand, 2017


Portraitsalon: mit Eröffnung am 17. Februar um 19 Uhr – bis 26 Februar. täglich 14 – 19 Uhr. Ausstellungseröffnung am So. 4. März um 19 Uhr bis zum So. 2. April

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No Mercy Portrait # 102 Oli Knoth – Galerie Crystal Ball Berlin

Im Februar ist Django Knoth mit seinen einzigartigen Fotoportraits zu Gast in Crystal Ball. Django wird die Galerie in einen Portraitsalon umwandeln in dem es jedem Besucher möglich ist, sein/ihr persönliches Portrait zu bekommen. Der Aktionswoche ist eine anschließende Ausstellung der enstandenen Bilder angeschlossen. Die im photochemischen Verfahren mit einer Großbildkamera erstellten Portraits von Django Knoth besitzen einen wilden, überzeugend lebendigen Charme und unverwechselbaren Charakter. Durch die spezielle Arbeitsweise unter Verwendung eines Papiernegativ und einer langen Belichtungszeit entstehen lebendige Tableaus aus denen wir selbst, aus einer lange vergangenen Zeit zu blicken scheinen. Das Verzeichnen der kleinsten Regungen der still portraitierten Gesichter während der Belichtungszeit, bewirkt ihre Lebendigkeit, während die Rotpigmentierung zu einer dunkleren Wiedergabe des Teints und laut Django zum sogenannten „Kohlegrubenlook“ führt. Diese „mitleidslosen“ Bedingungen des Verfahrens des Künstlers, die uns wie in einer Zeitreise ohne Gnade in das Tableau werfen, sind äußert inspirierend und in dieser Form in der Fotografie  einzigartig.
In February Django Knoth will be guest at Crystal Ball with his unique portrait photographs. He will transform the space into a Photo Portrait Studio where every visitor is able to get his/her personal „No Mercy“ image. After a week of working out, the Pictures will be exhibited in an upcoming show. Through his special technique of using a paper negative and a long exposure time, vivid tableaus emerge, from which we seem to look from a long gone time. Scattering the smallest movements of the still portrayed faces produces their liveliness, while the red pigmentation leads to a darker reproduction of the face according to Django; the so-called „coal mine look“. These pitiless circumstances of the artist’s process, which throw us into the tableaux like a time journey without mercy, are  inspiring and in this form also unique in photography. Don´t miss it!

 

Vernissage mit Filminstallation am 27. Januar um 19 Uhr

bis 10. Februar, Projektion täglich 19 – 23 Uhr

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Best in Show, ca. 12 Min. deutsch/englisch, Filmstill, Roland Eckelt, 2017

Mit Best in Show präsentiert Roland Eckelt seinen gleichnamigen Film in einer Videoinstallation im Schaufenster der Galerie. Der Film zeigt in spielerischer wie hintergründiger Weise, diktatorische, menschliche Herrschaft über das Tier – hier exemplarisch in dem schon absurden Procedere des Wettbewerbs um den Besten seiner Rasse, den sogenannten Best in ShowSkulpturale und ästhetische künstlerische Strategien wie Farb- und Formtheorie werden vom Künstler in der Videoarbeit in der Rassen- bzw.Pudelzucht gespiegelt und auf subtile bildliche Weise entlarvt.

With Best in Show, Roland Eckelt presents his same titled video installation in the shop window of the gallery. The film shows in a playful and subtle way dictatorial, human domination over animals – here exemplarily in the absurd procedure of the competition for the best of its breed, the so-called Best in Show. Sculptural and aesthetic artistic strategies such as color and form theory are mirrored by the artist in the video work in the breed- or paddle-breeding and unmask it in a subtle visual way .

 


			

2. – 7. Mai 2016 -jeweils 14-19 Uhr, Eröffnung am 2. Mai um 14 Uhr

kuratiert von Lydia Karstadt und Julia Psilitelis

Fuck your Selfie # 2 Galerie Crystal Ball

Fuck your Selfie # 2, Portraitservice, Crystal Ball, (Portrait/Ioana Alexe)

Nochmal das Original! Wegen des wunderbaren Erfolges der Kunstaktion – Im Mai, stellen wir dein dadaistisches, expessionistisches oder surrealistisches Portrait her! Fuck Your Selfie #2 ist ein offenes kommunikatives Studioprojekt. Künstler, Besucher und Zuschauer begegnen sich in einem interaktiven Arbeitsprozess in und außerhalb von Crystal Ball. Es ist möglich an der Aktion teilzunehmen oder/und ein persönliches Portrait im bevorzugten Stil zu bekommen. Fuck Your Selfie #2. zeigt erneut einfache originäre Alternativen entgegen Selbstbespiegelungen und egomanischen Tendezen im sozialen Miteinander.

Again, the Original!  because of the amazing success In May we paint your dadaistic, expessionictic, surrealistic portrait! Fuck Your Selfie, Volume 2. is an open communicative studio project. Artists, visitors and spectators get together in an interactive process at the in- and outdoor space c/o Crystal Ball. You can join the project or/and you are able to get a personal artistic portrait in your beloved style of one of the particpating artists. FYS #2 gives origin alternatives against maniac selfreflection and egomanic tendencies in social life.

 

 

Angemeldet sind bereits: Ioana Alexe, Jim Avignon, Françoise Cactus, Elke Graalfs, Maike Hartwig, Mareike Hube, Lydia Karstadt, Jenny Löbert, Rudi Paris, Gabriele Regiert, Gabriele Regiert, Inhalt & Sinn, Veronika Schumacher, Berit Schneider, Annette Stemmann, Heike Walter, Gisela Wrede und viele weitere Künstler

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Lydia Karstadt, It´s All Me- Autoportrait, Papier auf Leinwand, 2016

 

 

Agency of Lonely Gloves, Crystal Ball Gallery

blauer Handschuh, Berlin 2015

 

 

 

 

 

 

 

ALG 1 - Agency of Lonely Gloves- Crystal Ball Berlin

ALG 1 – Agency of Lonely Gloves- Crystal Ball Berlin

Vernissage am Fr. 12. Februar um 19 Uhr

+Performance von Lydia Karstadt

ALG # 1 is opening friday, 12th of February 2016

at 7pm with a performance of Lydia Karstadt

Die Agentur für einsame Handschuhe ist ein pataphysisches Projekt für die Wintersaison 1015/16. Wenn Sie Ihren Handschuh verloren haben oder einen der beiden vermissen dann schauen Sie doch in der Agentur vorbei, vielleicht finden Sie die vermisste Hälfte ihres getrennten Paares in unserer stetig wachsenden Sammlung. Die Agentur der einsamen Handschuhe wird in ihrer Dauer für Performances und Aktionen benutzt, und versteht sich als kommunikatives Labor welches den Verlust und das Finden in unserem Leben fokussiert. ALG # 1 wird mit einer Gesangsperformance von Lydia Karstadt eröffnet. Die Ausstellung wird kuratiert von Manfred Kirschner. Mit Chrizzi Heinen, Dr. Ulrike Wilkens: http://www.ulrike-wilkens.de/pixelwilkens.htm, Lydia Karstadt, Caroline Keel, Manfred Kirschner, Bettina Lerche, Thilo Staudt und weiteren Künstlern. Bitte beachten Sie dafür veränderte Öffnungszeiten: Do & Fr: 14-19 Uhr und natürlich wie immer auch nach Vereinbarung.

The agency of lonely gloves is a pataphsical project of Crystal Ball gallery for the Winter season 2015/16. If you happen to loose, or have already lost a glove please look through the ALG # 1. You may find the missing half of your separated pair.  The agency already has a growing photographic archive of mittens and gloves in the urban settings where they were found. The archive grows bigger every year. The space will be used for performance events and understands itself as a communicative loboratory which focus on the loss and found in our lives. We will inform you about our research and activity. The installation will be opened with a singing performance of artist  Lydia Karstadt. The exhibition is curated by Manfred Kirschner. With Chrizzi Heinen, Ulrike Wilkens: http://www.ulrike-wilkens.de/pixelwilkens.htm, Lydia Karstadt, Caroline Keel, Manfred Kirschner, Bettina Lerche, Thilo Staudt and more artists. Please be aware of alternative opening hours during ALG # 1. Do & Fr: 14-19 Uhr and also by appointment.

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Ulrike Wilkens: Lila-Rosa-Rot, Achim 2007

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