3. bis 7. Juli 2017, jeweils von 14 bis 19 Uhr : Performances, Musik und Portraitsalon mit vielen bekannten Künstler/innen: Ioana Alexe, Françoise Cactus, Hervé Cabine, Brezel Göring, Elke Graalfs, Maike Hartwig, Mareike Hube, Lydia Karstadt, Jenny Löbert, Rudi Paris, Gabriele Regiert, Berit Schneider, Frank Schoppmeier, Veronika Schumacher, Gisela Wrede und weiteren!

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Potrait of Teresa, Lydia Karstadt, Collage auf Leinwand, Berlin, 2017

Collage Garage 2.0

04/04/2017

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Gabor, Gabi Garland, 24 x 18 cm, Papier/ Bleistift auf Karton, Brooklyn, 2016

Collage Theory, Practise & Exhibit your works at Crystal Ball Gallery

Galerie Crystal Ball präsentiert ein offenes partizipatives Projekt nach einer Idee
von Gabi Garland, Eunice Kim und Lydia Karstadt aus Brooklyn, N.Y.
Die Galerie wird zum offenen Atelier, indem Du ! deine Arbeiten kreierst,
an Collage-Theorie teilnimmst und deine Arbeiten dann in einer Galerieausstellung präsentierst.

Crystal Ball Gallery presents a project forum from Brooklyn N.Y.
created by Gabi Garland & Eunice Kim & Lydia Karstadt
featuring YOURSELF !

Collage Theory, Practise & Exhibit your works at Crystal Ball Gallery

Teilnahmegebühr/Material/Verpflegung – Entry Fee/Material/Food: 100,- €

Collage Garage/ 11.4. – 27.4./ jeweils Di., Mi., Do., 15 bis 19 Uhr
Vernissage: 30.4., 19 Uhr/ Ausstellung bis 14 Mai 2017

Anmeldung/ Check in:
berlin@galeriecrystalball.de

Achtung für dieses Projekt gelten veränderte Öffnungszeiten

 

Portraitsalon: mit Eröffnung am 17. Februar um 19 Uhr – bis 26 Februar. täglich 14 – 19 Uhr. Ausstellungseröffnung am So. 4. März um 19 Uhr bis zum So. 2. April

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No Mercy Portrait # 102 Oli Knoth – Galerie Crystal Ball Berlin

Im Februar ist Django Knoth mit seinen einzigartigen Fotoportraits zu Gast in Crystal Ball. Django wird die Galerie in einen Portraitsalon umwandeln in dem es jedem Besucher möglich ist, sein/ihr persönliches Portrait zu bekommen. Der Aktionswoche ist eine anschließende Ausstellung der enstandenen Bilder angeschlossen. Die im photochemischen Verfahren mit einer Großbildkamera erstellten Portraits von Django Knoth besitzen einen wilden, überzeugend lebendigen Charme und unverwechselbaren Charakter. Durch die spezielle Arbeitsweise unter Verwendung eines Papiernegativ und einer langen Belichtungszeit entstehen lebendige Tableaus aus denen wir selbst, aus einer lange vergangenen Zeit zu blicken scheinen. Das Verzeichnen der kleinsten Regungen der still portraitierten Gesichter während der Belichtungszeit, bewirkt ihre Lebendigkeit, während die Rotpigmentierung zu einer dunkleren Wiedergabe des Teints und laut Django zum sogenannten „Kohlegrubenlook“ führt. Diese „mitleidslosen“ Bedingungen des Verfahrens des Künstlers, die uns wie in einer Zeitreise ohne Gnade in das Tableau werfen, sind äußert inspirierend und in dieser Form in der Fotografie  einzigartig.
In February Django Knoth will be guest at Crystal Ball with his unique portrait photographs. He will transform the space into a Photo Portrait Studio where every visitor is able to get his/her personal „No Mercy“ image. After a week of working out, the Pictures will be exhibited in an upcoming show. Through his special technique of using a paper negative and a long exposure time, vivid tableaus emerge, from which we seem to look from a long gone time. Scattering the smallest movements of the still portrayed faces produces their liveliness, while the red pigmentation leads to a darker reproduction of the face according to Django; the so-called „coal mine look“. These pitiless circumstances of the artist’s process, which throw us into the tableaux like a time journey without mercy, are  inspiring and in this form also unique in photography. Don´t miss it!

 

Introspektive # 1

25/11/2016

Eröffnung am Sa. 3. Dezember um 19 Uhr

Künstler der Galerien -Mit Arbeiten von Ioana Alexe, Ueli Beetschen, Lena Braun, Françoise Cactus, Gabi Garland, Brezel Göring, Roland Eckelt, Elke Graalfs, Marikke Heinz-Hoek, Gabriele Regiert, Manfred Kirschner, Oli Knoth, Gabriele Konsor, Patricia Lippert, Veronika Schumacher, Caren Sielaff, Berit Schneider, Juwelia St. St., Silke Thoss, Barbara Wagner und weiteren

ruegenmonamourRügen, mon Amour ! Manfred Kirschner, 45 x 75 cm, Papier auf Leinwand, 15 teilig, 2016

Crystal Ball zeigt am Jahresende und zu Beginn des neuen Jahres ihre erste Introspektive. Introspektive #1  zeigt eine Auswahl von künstlerischen Arbeiten deren Ausdruck und ästhetische Form, deutlich auf eine innere Schau oder auch innere gedankliche wie emotionale Prozesse hinweisen. Die Ausstellung soll den Aspekt einer Hinweishaftigkeit in der Struktur des Kunstwerkes untersuchen, welche die Interpretationsperspektive in Form eines Transmitters in das Vorstellbare und somit auch in die eigene innere Perspektive verschiebt.

At the end of the year and the beginning of the new year Crystal Ball is presenting her first Introspective . Introspective # 1 shows a selection of artistic works whose expression and aesthetic form, clearly point to an inner show or even internal mental as well as emotional processes. The exhibition is intended to examine the aspect of a hidden hint in the structure of the work of art that shifts the interpretation perspective in the form of a transmitter into the imaginable and with this also into one’s own inner perspective.

 

 

Vernissage am Fr. 15. Juli um 20 Uhr

bis 26. August, 20 Uhr: Finissage mit Performances von Lydia Karstadt, Rias am Abend, Oliver Voigt und einem DJ Set von Erochica Bambou

Später Vorhangkasten Gabriele Regiert Galerie Crystal Ball Berlin

Später Vorhangkasten, Gabriele Regiert, 2016

Gabriele Regierts Kunst zeigt eine besondere Präsenz, die durch eine virtuose Sprache ihrer Objekte erzeugt wird. Die Installationen, Aufbauten und Objekte der Künstlerin entwerfen eine freie Wirkung, die sich auch außerhalb des klassischen Kunstkontext bewegen. Man könnte behaupten sie operieren entgegen gängigen Aufmerksamkeits- und Wahnehmungskonventionen oder setzen durch ihre Phänomenologie Kontrapunkte. Ihre Lesart und Rezeption ist eher performativ, denn man scheint zu den Objekten und in den Installationen eine Sehweise erst herzustellen. Manche Werke erscheinen manchmal unvollendet oder gar verunglückt und bestimmte Eingriffe lassen uns als Betrachter in hypothetische Vermutungen hinaus schweifen. Ist die eingebaute Hartfaserplatte im Objekt von der Künstlerin gestaltet oder schon vordem von einem Kind bemalt worden? Ist es kreiert oder inszeniert? Die Gleichberechtigung der Materialien als Affekte unterstützt eine spezielle Präsenz in der Schwebe. Es ist die Gegenwart des Lapidaren und Nebensächlichen, des Vergessenen, an die Straße gestellten, des ausgemusterten Dinges, welches seine neue Bedeutung erobert. Gerade dies ist die Kreation, das Talent der Künstlerin Regiert, in einem lange währenden Arbeitsprozess eine bedeutungsvolle Offenheit zu erzeugen. Entgegen einer Eindeutigkeit eines Künstler-Designs, oder gar einer strengeren, marktorientierten Konzeptualität erhöht es die Freiheit der Kunstwerke immanent und lässt sie für uns, teils materiell, verschwinden. Sie zeigen eine verlorene Funktionalität, eine mehr erinnerte Form, stellen besser eine Assoziation her, an etwas nicht greifbares, welches doch auftaucht und erscheint. Die Dinge selbst sind flüchtig und instabil, nahezu vergeistigt in ihrer Zwischenwelt. Unklar auch, wo das Werk endet oder beginnt. Wo ist es Einzelstück? Wo ist es Pendant oder gehört zu etwas? Unwiederbringliches Original wird zu Material. Eigene und fremde Malerei wird in Streifen gerissen und zu neuen Flächen verwebt oder über Holzkörper gezogen und betritt den Raum. Eigenes und Gefundenes. Es kommunizieren die gesammelten, die belassenen, die bearbeiteten Teile, die Spuren und Werkstücke. Das Alte mit dem Neuen. Das Geheime und das Offensichtliche. Die Beziehungen, die Zusammenhänge der Dinge. Das Archiv spricht: „Ein Großer Vorhang für kleine Bilder“. Gabriele Regiert ist eine verantwortungsvolle Sammlerin und Archivarin, eine präzise und unbeeindruckte Künstlerin. Ihre Dinge kommen zum richtigen Zeitpunkt an ihren idealen Platz. Im Materialkontext nehmen sie eine Stelle in dieser Welt ein, die ihnen zukommt und diese zudem intuitiv erklärt. Besonders amüsant und geradezu genial, wenn eine neue Serie von Arbeiten für die Ausstellung in Crystal Ball wiederum „Kunstwerke“ spielen. Einige zusammengebrachte, verschraubte und eingesägte Holzteile bilden einen Holzkörper und greifen skulptural in den Raum. Sie sind wahre Performer. Sie sind nicht nur Körper, sondern sie verkörpern auch.

Gabriel Regiert’s art reveals through a unique presence, a virtuosic strategy of her artistic language. The artists installations, structures, and objects exert a free ranging effect transgressing the limits of the classical art context. One could argue that they contradict accepted conventions of perception or possibly they are a phenomenological counterpoint. They are perceived more as performative because they set the criteria with which one experiences them. Some works appear unfinished or slightly mangled as we, the viewers, must hypothesize their actual state or condition. Is the built-in object Fibreboard designed by the artist, or have already been previously painted by a child? Is it intended, constructed or simply staged ?The affect of the mundane materials creates a moment of hesitation. It is the simultaneous presence of the lapidary and the incidental, the forgotten, left on the road. The retired object conquers its own new meaning. This is precisely the strength and talent of the artist. She is able to expound a profound openness throughout a long-running working process. In contrast to a usual uniqueness of the artist’s design, or more precisely, a market-oriented conceptualism, increases the freedom of art, somehow allowing them to materially disappear. They demonstrate a lost functionality, a remembered shape, which evokes a connection, intangible, that nevertheless appears. The things themselves are ephemeral and unstable. Almost spiritual in their in-between state. Also, it is unclear where the work ends and begins. When is it a unique piece? Is it a pendant or is it connected to something more? The irretrievable original becomes material. Own paintings and others are torn into strips, woven to new surfaces and pulled over wooden bodies that enter the room. Created and found material.  It communicates the collected, the untouched, the machined parts, the tracks and workpieces. The old with the new. The secret and the obvious. The relationships, the associations of things. The archive speaks: „A big curtain for small pictures“. Gabriele Regiert is a responsible collector and archivist, a precise and unimpressed artist. Her things will be put at the right time at their ideal place. In the context of materiality they occupy a place in this world that they deserve and also explains it intuitively. Particularly amusing and downright ingenious when a new series of works for the exhibition in Crystal Ball again play „artpiece“. Some matched, bolted and turned sawed wood parts form a timber body and grip sculptural into the room. They are true performers. They are not only the body, but also embodiment.
There has been published an artist’s edition for this presentation.

Zur Ausstellung erscheint eine Künstleredition.

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Gabriele Regiert – Remise en Ordre, Installation

REALITY

02/06/2016

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Vernissage am Fr. 10. Juni um 20 Uhr

Mit Arbeiten von Conni Brinzinger, Elke Graalfs, Manfred Kirschner und Frank Schoppmeier.

Die Ausstellung Reality zeigt eine Auswahl verschiedener Arbeiten mit reproduktiven Techniken, welche durch ihre Materialität die Beziehung zu ihrem ursprünglichen virtuellen Bild untersuchen. The exhibition Reality shows a selection of works with reproductive techniques that examine through their materiality, the relationship to its original virtual image.
Reality Galerie Crystal Ball Berlin Conni Brinzinger, Elke Graalfs, Manfred Kirschner und Frank Schoppmeier.

Reality,  Galerie Crystal Ball Berlin

2. – 7. Mai 2016 -jeweils 14-19 Uhr, Eröffnung am 2. Mai um 14 Uhr

kuratiert von Lydia Karstadt und Julia Psilitelis

Fuck your Selfie # 2 Galerie Crystal Ball

Fuck your Selfie # 2, Portraitservice, Crystal Ball, (Portrait/Ioana Alexe)

Nochmal das Original! Wegen des wunderbaren Erfolges der Kunstaktion – Im Mai, stellen wir dein dadaistisches, expessionistisches oder surrealistisches Portrait her! Fuck Your Selfie #2 ist ein offenes kommunikatives Studioprojekt. Künstler, Besucher und Zuschauer begegnen sich in einem interaktiven Arbeitsprozess in und außerhalb von Crystal Ball. Es ist möglich an der Aktion teilzunehmen oder/und ein persönliches Portrait im bevorzugten Stil zu bekommen. Fuck Your Selfie #2. zeigt erneut einfache originäre Alternativen entgegen Selbstbespiegelungen und egomanischen Tendezen im sozialen Miteinander.

Again, the Original!  because of the amazing success In May we paint your dadaistic, expessionictic, surrealistic portrait! Fuck Your Selfie, Volume 2. is an open communicative studio project. Artists, visitors and spectators get together in an interactive process at the in- and outdoor space c/o Crystal Ball. You can join the project or/and you are able to get a personal artistic portrait in your beloved style of one of the particpating artists. FYS #2 gives origin alternatives against maniac selfreflection and egomanic tendencies in social life.

 

 

Angemeldet sind bereits: Ioana Alexe, Jim Avignon, Françoise Cactus, Elke Graalfs, Maike Hartwig, Mareike Hube, Lydia Karstadt, Jenny Löbert, Rudi Paris, Gabriele Regiert, Gabriele Regiert, Inhalt & Sinn, Veronika Schumacher, Berit Schneider, Annette Stemmann, Heike Walter, Gisela Wrede und viele weitere Künstler

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Lydia Karstadt, It´s All Me- Autoportrait, Papier auf Leinwand, 2016