Bicycletta Disko Service

Bicycletta Disko Service, Galerie Crystal Ball, 2019

Am 17. August debütiert eine neuartige Diskoerfindung die zuletzt in der Eloi&Morlock Performance von Manfred Kirschner und Oliver Voigt eine Preview feierte in der Kristallkugel, (Crystal Ball). Ab 19 Uhr lädt Lydia Karstadt zum Sommerfest und klimaneutralem Tanzen mit dem Bicycletta Disko Service, der Weltneuheit im Diskothekbetrieb. Ein Mensch fährt Rad und die Anderen können Musik hören und tanzen. Die Erfinder, das Ersatzschrankorchester aus Berlin Frohnau freuen sich bei dieser Kunstaktion über zahlreiche Diskjockeys und tanzendes Publikum!

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Vernissage am Sa. 7. September um 20 Uhr

bis Fr. 20 September

Der niederländische Maler Hiske Hilgenga hat ein besonderes Faible für Turnschuhe. Sie besitzen für ihn ebenso hohe ästhetische wie erotische Anziehungskraft. So hat er in seiner Kunst einen Weg gefunden, sein Interesse in eine Malerei zu übersetzen, die dem Komplex dieser Vorliebe gerecht wird. Hyske Hilgenans Arbeiten zeichnen sich durch einen rauhen, pastosen, geradezu schmucklosen Malstil aus.

Die flächigen, unprätenziösen Bilder scheinen es allein der Farbe zu überlassen, das Motiv zu konstruieren. Sie zeugen von einer hohen Materialverliebtheit und dabei die schwierigen Grenzen, zwischen Abstraktion und Bildhaftigkeit, Material und Effekt mühelos und unbeachtet überwindet.

 

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Hiske Hilgegna, Sneaker Art, 2019

Oliver Voigt

18/07/2019

Eröffnung 4. Oktober um 19 Uhr

bis 25. Oktober

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Oliver Voigt, New York #1, Tusche auf Papier, 2018

Sie sind eingeladen!

Vom 29. Mai bis zum 2. Juni 2019, jeweils von 14 bis 19 Uhr

Das legendäre Portraitsalon Festival in diesem Jahr zum 5ten Mal !

Berliner Künstler*innen Stars portraitieren Sie in Dichtung, Malerei, Zeichnung, Objekt, Gesang, Tanz und Performance!

Mit: Jim Avignon, Herve Cabin, Francoise Cactus, Betty Diggler, Gina Dorio, Natascha Frioud, Gabi Garland, Maike Hartwig, Mareike Hube, Carola Humbodt, Elke Graalfs, Miriam Licia Jadischke, Lydia Karstadt, Manfred Kirschner, Andreas Kotulla, Eike Lauen, Rudi Paris, Caren Sielaff, Gabriele Regiert, Rias, Veronika Schumacher, Berit Schneider, Heike Walter, Oliver Voigt, Gisela Wrede und weiteren!

Vielleicht absurd anzunehmen, daß eine klassische Portraitsituation, indem ein Modell, in diesem Fall der Besucher in eine direkte Beziehung zu einem/r Künstler*in tritt, so besonders sei, das sie dies zur Kunst adle. In unserer Zeit, die auch von Populismus, Verbreitung unüberprüfter Subjektiven und einem nervtötenden ÜberIndividualismus, geprägt wird, erklärt sich jedoch das klassische, lebensechte Gespräch, der kommunikative Akt zwischenmenschlicher Wahrnehmung, Spiegelung und Darstellung zur Avantgarde. An fünf aufeinander folgenden Tagen portratieren die jeweils anwesenden Künstler, die Besucher der Galerie. Die kommunikative Arbeitsatmosphäre wird von Performances und Musikbeiträgen begleitet, währenddessen eine neue Portraitausstellung wächst. Die Teilnahme dafür, ist auch noch während des Festivals offen. Wir freuen uns auf die fünfte Ausgabe des Salons!

 

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Fuck Your Selfie Numero Cinque, Lydia Karstadt, 2019

Café Tasse

16/04/2019

Eröffnung; 15 Uhr bis 23 Uhr

Es ist wieder soweit! Wie Lydia Karstadt, die Crystal Ball seit 2016 kuratiert, kürzlich anmerkte: „Der White Cube kann mich mal!“
Das Kunstzentrum Crystal Ball verwandelt sich erneut und schon wieder in ein Café? Aber warum nur? Weil Crystal Ball etwas hat, das andere Cafés nicht haben! Richtige, echte, olle Tassen die man als „To go“ mitnehmen darf und gentrifizierfreien Kaffee ! Dazu gibt es Performances von Caren Sielaff, Lydia, Rias, den Soundtrack von DJ Catastrophé und Steffi auf dem Floor und an der Kaffeemaschine. Bilder sind auch an den Wänden. Man könnte fast denken, da ist ein Konzept dahinter.
Unser temporäres „Star Up Unternehmen“ läuft für einen Nachmittag bis in den Abend. Wer möchte, bringt einen Kuchen zur Disco mit. Die Ausstellung zeigt erste Ergebnisse des Collage-Garage Workshops sowie Arbeiten von: Caren Sielaff, Mini Mo, Carola Humboldt, Tamara Trölsch und Natascha Frioud.

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Vernissage mit Performance, Fr. 8 Februar um 20 Uhr

Achtung! Die Ausstellung wurde auf der Vernissage, in einer Performance durch die Künstlerin zerstört und entsorgt. Beachten Sie die kommende dokumentarische Veröffentlichung dazu: „Ich bin Ich – Coming Sohn. Sie können noch wenige Fragmente der Arbeiten erwerben.

La Tour Eiffel, Installation/ Detail, Arielle C. Schubert, Berlin 2018

La Tour Eiffel, Installation/ Detail, Arielle C. Schuberti, Galerie Crystal Ball Berlin 2018

Arielle Charlotte Schuberti a passé plusieurs semestres à étudier la linguistique, la médecine vétérinaire et l’art dans diverses universités internationales, car elle cherchait à optimiser ses études de manière plus objective, dit-elle. Cette stratégie est typique de l’artiste, dont le personnage travaille plus sur son élan. Son approche artistique est donc déterminée par un très haut degré de subjectivité et ainsi quun égocentrisme conscient et naïf. Les thèmes comme les émotions, Paris, les relations amoureuses et la mode sont les principaux sujets inspirants son travail. L’utilisation de rouge à lèvres, de paillettes et de poudre à farder sont sa marque de fabrique résultant une expression narcissique pure, qui va au-delà du non-art et du laid. L’artiste sait comment transcender avec brio son équilibre et exerce ainsi une critique sublime du culte de la star et du rehaussement artistique dans le contexte de l’art. D’une part, la résonance de son travail dépasse les limites de ses matériaux de travail banal. D’un autre côté, ils sont purs et indéniables. Avec sa position artistique, elle établit un contrepoint et sort avec succès de l’ombre de son célèbre père, tout aussi polarisant. Arielle C. Schuberti présenteras lors de sa première exposition à Berlin des installations crées lors de l’année écoulée. L’exposition „Ich bin Ich“ ainsi que la biographie de l’artiste sont des inventions du groupe d’artistes français „Pas de Costmes“ qui a quitté Berlin en 2018. Et c’est d’ailleur toute l’absurdité avec « Pas de Costumes » qui jouant sur les ambivalences vont jusqu’à faire croire qu’Arielle aurait supposé la création de ce groupe d’artistes. Le soir du vernissage fera également lieu de tournage.

Arielle Charlotte Schuberti studierte jeweils einige Semester Lingiustik, Tiermedizin und Kunst an verschiedenen internationalen Universitäten weil sie dadurch ihre Studien objektiver zu optimieren suchte, wie sie sagt. Diese Strategie ist typisch für die Künstlerin, deren Charakter stärker arbeitet als ihr Impetus. Ihr künstlerischer Ansatz ist daher von sehr hoher Subjektivität und einer bewußten, naiv agierender Egozentrik bestimmt. Die thematischen Felder; Emotion, Paris, Beziehungen und Fashion durchweben immer wieder ihre Arbeiten. Dabei ist der Einsatz von Lippenstift, Glitzer und Puder ihr Markenzeichen, eines schier hochgestapelten, narzistischen Ausdrucks, der sich an den Rand der Nichtkunst und des Hässlichen begibt. Die Künstlerin versteht es dabei meisterhaft, die Balance zu überschreiten und übt damit eine sublime Kritik am Starkult und künstlerischer Erhöhung im Kunstkontext. Die Resonanz ihres Werkes strahlt einerseits über die Grenzen ihrer bloßen, banalen Arbeitsstoffe hinaus. Anderseits sind sie pur und unverwechselbar. Mit ihrer künstlerischen Position setzt sie einen Kontrapunkt und bewegt sich damit erfolgreich aus dem Schatten ihres ebenso polarisierenden, berühmten Vaters. In der ersten Ausstellung ihrer Arbeiten in Berlin zeigt Arielle C. Schubert erstmalig auch Installationen aus dem vergangenem Jahr.

Die Ausstellung „Ich bin Ich“ samt Künstlerbiografie sind eine Erfindung der französischen Künstlergruppe „Pas de Costmes“ die eigentlich 2018 Berlin verlassen haben. Aber genau kann man das bei „Pas de Costumes“ niemals sagen, vielmehr könnte es um die Ambivalenz dieses Zustandes gehen, da man auch wiederum vermuten kann, Arielle habe diese Künstlergruppe erdacht.

Vernissage: Arielle Schuberti/ Galerie Crystal Ball, Alle Fotos Copyright; Betti Lerche, Berlin

 

 

Eröffnung am Sa. 1. Dezember um 19 Uhr

mit einer Performance von Evita Emersleben

mit: Jim Avignon, Thomas Behling, Marion Bösen, Evita Emersleben, Natascha Frioud, Gabi Garland, Elke Graalfs, Maike Hartwig, Mareike Hube, Henrik Jacob, Lydia Karstadt, Line Karlstrom, Kornelia Kirschner-Liss, Andreas Kotulla, Ilse Orinska, Gabriele Regiert, Stefan Ruf, Berit Schneider, Frank Schoppmeier, Veronika Schumacher, Annette Stemmann, Silke Thoss, Tamara Trölsch, Line Wasner, Oliver Voigt, Gisela Wrede und weitere

Crystal Ball Supermarché

„The miracle of shopping is possible every day!“ – Lydia Karstadt.                                       Noch ein Supermarkt! Jede Straßenecke braucht einen Supermarkt. In Berlin hat soeben die neuste Shoppingmall an der Eastside Gallery eröffnet. Das 69gste Einkaufscenter allein in Berlin. Nach den aufbereiteten Mauerresten hat man doch vielleicht Lust auf einen neuen Pulli.

In unserer sorglosen Spähre, einer Welt mit retrograder Amnesie ist alles immer verfügbar und käuflich. Diese Welt kennt keine Probleme oder gar Mangel. Hier braucht man keine Gärten, kein Talent und kein Wissen, denn sie wird zum personellen Drohnen-Schlaraffia. In dieser Welt gibt es keinen Klimawandel, keine Vielfalt, kein Artensterben, keine Andersartigkeit. Alle möchten freiwillig das Gleiche. Eine Vorzugswelt die mit uns endet, denn es geht nicht mehr darum, etwas zu hinterlassen. In welchem Maß können wir uns überhaupt noch aus diesem Trauma bewegen? Gibt es die Möglichkeit der Umkehr? Oder handelt es sich hier nur um ausgeprägten Kulturpessimismus ?

Im Crystal Ball Supermarché präsentiert die Galerie eine mit der Zeit bunt wachsende Auswahl an künstlerischen „Produkten“ von Künstlern, die dazu mehrdimensionale, kritische Kunstauffassungen vertreten. Beispielhaft vertritt die Künstlerin Evita Emersleben die Fleisch und Wurstwarenabteilung. Mit Ihren performativen Aktionen von 2017, „Geschnitten oder im Stück“ zeigt sie vollendete Höflichkeit. Der Käufer wird hier beim Kauf vorher gefragt, ob er das Werk in Stücken oder geschnitten haben möchte.

Wie im letzten Jahr ist auch die wunderbar, köstliche SUPEROLIVE dabei! Mit ihrer stetig wachsenden Olivenöl- Community, die die sinnfällige Verbindung von Kunst und Leben, Kultur und  Ernährung als Avantgarde begreift. Im Supermarché finden sich viele weitere serielle Unikate und Kunstwerke die eine kritische, perspektivische, selbstbewußte Auffassung tragen und den Wintersalon 2018 eröffnen.

Geschnitten oder im Stück - Evita Emersleben

Geschnitten oder im Stück, Evita Emersleben, 2017 © Künstlerhäuser Worpswede /Foto: Stefan Ringeling